Was die Praxis sich wünschen könnte.
Die fiktive Praxis Tidegang verliert jeden Vormittag Behandlungszeit am Telefon. Wie schnell gibt es einen Termin? Brauche ich eine Verordnung? Was muss ich mitbringen? Der angenommene Wunsch: Diese Fragen sollen auf der Website so beantwortet sein, dass niemand anrufen muss, um sie zu stellen. Wer nach Physiotherapie in der Nähe sucht, soll die Antworten auch über Suchmaschinen und KI-Suche finden.
Unser Ansatz
Wir sammeln die Fragen so, wie Anrufende sie stellen, und nicht so, wie eine Praxis sie formulieren würde. Jede Antwort beginnt mit einem vollständigen Satz, der für sich allein verständlich ist. Die Einzelheiten folgen darunter.
Die Entscheidungen im Entwurf.
Die Antwort steht vorne
Der erste Satz jeder Antwort ist größer gesetzt und beantwortet die Frage vollständig. Wer nur ihn liest, weiß Bescheid. Ein solcher Satz lässt sich auch als Ausschnitt in Suchergebnissen oder in einer KI-Antwort verwenden, ohne seinen Sinn zu verlieren.
Drei Themen statt einer langen Liste
Termin, Verordnung und Vor Ort ordnen die Fragen. Der Filter blendet nur aus und lädt nichts nach. Alle Antworten bleiben im HTML der Seite.
Immer eine Antwort offen
Öffnet man eine Frage, schließt sich die vorherige. Die Liste bleibt kurz, und auf dem Telefon geht der Überblick nicht verloren. Das erledigt der Browser selbst über das name-Attribut der details-Elemente.
Der Weg dorthin.
Erste Skizze: eine lange Liste
Zwölf Fragen in der Reihenfolge, in der eine Praxis sie aufschreiben würde. Die häufigste, wann es einen ersten Termin gibt, stand an siebter Stelle.
Fragen in der Sprache der Anrufenden
„Brauche ich eine ärztliche Verordnung?“ statt „Heilmittelverordnung“. Wir haben jede Frage so formuliert, wie sie am Telefon gestellt wird, und doppelte zusammengelegt. Übrig blieben sechs.
Die Antwort nach oben
Zuerst standen die Antworten als ein Absatz da. Jetzt beginnt jede mit einem hervorgehobenen Satz, der für sich allein verständlich ist, auch als Zitat in einer KI-Antwort.
Was die fertige Section leistet.
Die fertige Demo zeigt sechs Fragen in drei Themen, eine hervorgehobene Antwortzeile und einen sichtbaren Weg für alle Fragen, die noch fehlen.
In einem echten Projekt würden wir vor und nach dem Start zählen, wie oft die Praxis zu diesen Themen angerufen wird und welche Fragen neu hinzukommen. Diese Konzeptstudie enthält keine gemessenen Ergebnisse.
Verständlich für Suche und KI.
Fragen und Antworten stehen als gewöhnlicher Text im HTML und nicht in einem nachgeladenen Widget. Erst dadurch können Suchmaschinen und KI-Suchangebote sie lesen und der Praxis zuordnen. Für eine echte Praxis würden wir die Liste zusätzlich als FAQPage auszeichnen, mit genau dem Wortlaut, der auf der Seite steht. Die Praxis selbst bekäme den Typ Physiotherapy mit Adresse, Sprechzeiten und Leistungen.
Auf dieser Seite fehlt das FAQ-Markup mit Absicht: Die Praxis ist erfunden, und strukturierte Daten dürfen nur beschreiben, was stimmt. Die Fallstudie selbst ist als kreatives Werk ausgezeichnet. Unser Vorgehen bei SEO und KI-Suche erklärt die gemeinsamen Grundlagen.
Auch ohne Maus verständlich.
Die Fragen sind echte details-Elemente. Sie öffnen sich mit Enter oder der Leertaste, und Screenreader melden, ob eine Antwort offen ist. Der Themenfilter sagt an, wie viele Fragen sichtbar sind. Ohne JavaScript fehlt nur der Filter, alle Antworten bleiben erreichbar. Bei reduzierter Bewegung öffnen sich die Antworten ohne Animation.
Fragen zur Demo.
Zeigt Google FAQ-Antworten noch direkt in den Suchergebnissen?
Seit 2023 nur noch für wenige, sehr bekannte Websites aus Gesundheit und Verwaltung. Die Section lohnt sich trotzdem: Sie ist zuerst für Menschen gedacht, die vor dem ersten Termin unsicher sind. Ihre Antworten bleiben außerdem für Suchmaschinen und KI-Suche lesbar.
Wie viele Fragen gehören in eine FAQ?
So viele, wie wirklich gestellt werden. Sechs bis zehn reichen für die meisten Praxen. Größere Themen wie Kosten oder Hausbesuche bekommen besser eine eigene Seite, auf die die FAQ verlinkt.